Steinackershof
Am Niederrhein
"Once-a-year"Blog
On the road ...
On the road again ...


Der "Einmal-im-Jahr"-Blog von Clemens Vos

11. Mai 2009

Nun, der "Einmal-im-Jahr"-Blog hat längerfristig Pause gemacht. :-) Denn ich bin weiterhin wohnhaft in Stuttgart. Meine Projekte lassen mich zwar umherreisen, aber Stuttgart bleibt auch weiterhin mein fester Wohnsitz. Gut so!

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01.September 2006

Nachdem das Projekt in der Slowakei nun für mich abgeschlossen ist, kehre ich für ein paar Monate zurück nach Deutschland, Stuttgart wird meine temporäre Heimat.

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01. Juli 2005

Alabama war einmal, seit März 2005 lebe ich nun in Zilina in der Slowakei. Und das vermutlich noch für weitere 2 Jahre. Mal sehen.

Bisher gefallen mir Land&Leute recht gut. Nach einigen Besichtigungen und Wanderungen freue ich mich auf die kommende Zeit. Es gibt noch viel zu sehen!!!  

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01. Dezember 2004

Wie die meisten wissen, befinde ich mich momentan fuer ein Praktikum in Alabama, USA. Um euch auch visuell ein paar Eindruecke ueber meine Zeit hier zu geben, werde ich ein paar Bilder und kleinere Possen hier veröffentlichen:


Am 1. September bin ich ueber Paris und Atlanta nach Birmingham, Alabama geflogen. Durchaus eine umstaendliche Reise, um in die Suedstaaten der USA zu kommen. Wie man sehen kann, liegt Alabama im Suedosten und hat Missisippi, Tennessee, Georgia und Florida um sich herum. Damit liegen New Orleans, Pensacola, Memphis, Nashville oder auch Atlanta nur jeweils etwa 3-4 Autostunden entfernt, weshalb auch schon einige Wochenendausfluege geplant sind.

Middle of nowhere?Wer es genau wissen will: Ich befinde mich zur Zeit in Tuscaloosa, einer 80000 Seelen Gemeinde im Herzen Alabamas.


Jedoch hat meine Firma einen Trailer im HinterhofDas ist ein Teil vom ersten Mercedeswerk in den USA. Damit ab Januar ein neuer Mercedes der M-Klasse vom Band laufen kann, muessen Produktionshalle und -systeme vollstaendig umgebaut werden. Der komplette Umbau und die Herstellung der Produktionssysteme wurden von DaimlerChrysler an die deutsche Durr AG vergeben. Von Durr hierher geschickt, besteht mein Aufgabenbereich aus dem Support der Planung, Koordination und Kontrolle des Projektes. Es ist ein sehr aufregendes und mitunter jetzt schon arbeitsintensives Projekt, an dem ich bis Ende Januar mitarbeiten darf.

Sieht jetzt schlimmer aus als es ist...Natuerlich sind wir als Supplier nicht im Mercedesgebaeude untergebracht. Unser Buerotrailer teilt sich den Ladezonenbereich des Werkes mit Lastwagen, die jeden Tag, just in time, die benoetigte Ware heran karren. In dieser Wellblechhuette sitzen wir acht Kollegen und freuen uns eigentlich darueber, da die Mercedesmitarbeiter im Grossraumbuero mit etwa 120 Personen ihren Dienst tun.

Uebrigens direkt am Klo!Na, so sieht er aus, mein Arbeitsplatz. Noch sind beide Schreibtische unter meinen Fittichen, jedoch kommen zum Shutdown noch zwei Ingenieure hinzu. (Shutdown ist der Zeitraum, in dem kein Mercedes mehr gebaut wird und die Anlage umgebaut werden kann, damit der neue dann 30 Tage spaeter in Serie gehen kann.) Ich bin uebrigens der einzige Kaufmann unter 8 Ingenieuren, was den Arbeitsalltag nicht immer vereinfacht. Aber eigentlich verstehen wir uns recht gut hier.


Da oben ist das Haus!Die ersten Wochen konnte ich bei einem Kollegen wohnen, dessen Haus wunderbar an einem See liegt. Bootstouren am Wochenende waren dabei ein echter Genuss.

Gute Abkühlung im SommerMit durchschnittlichen Tagestemperaturen von 26 Grad, Sonne, See und Bar-b-q gehen die ersten Wochen schnell vorueber. Diesen Blick kann man dabei vom Haus aus geniessen...

Baaauuummm faellt!Achso, wer wollte noch etwas ueber Hurricane Ivan erfahren... ...dieser Baum liess sich quer ueber die Einfahrt, Auto und Boot nieder. Ausser einer kleinen Beule ist allerdings zum Glueck nichts passiert.

Direkt am Tennisplatz nicht immer ein SpassMittlerweile bin ich wieder umgezogen. Diesmal in mein eigenes Apartment, das zum Glück auch näher am Unternehmen liegt. So fahre ich jetzt nicht mehr 45 sondern nur noch 25 Minuten, was für amerikanische Verhältnisse ja quasi um die Ecke ist. Im Gebaeude hinter dem Tennisplatz liegt mein Apartment. Insgesamt ist es der Apartmentpark Inverness.

Wer es genau sehen moechte, dem habe ich nochmal ein Bild meiner Haustuere mitgebracht...damit Ihr auch seht, wo die Post hingeht...


Der Whirlpool ist zu heiss...Zum Ausgleich des taeglichen Burositzens kann ich, wenn ich denn Lust habe, diesen wunderbaren Fitnessbereich der Apartmentanlage nutzen. Immerhin schon mal eine Moeglichkeit, einigen Burgern und Fritten entgegen zu wirken. Das mache ich auch durch die Erprobung vrschiedener Sportarten, die ich vor langer Zeit oder auch noch nie missbraucht habe. Die Schlaeger von Tennis und Squash lassen sich dabei genau so bereitwillig von mir quaelen, wie auch ein jeder Golfschlaeger, der in meine Haende faellt.

Fitness per Rolltreppe!?!Nun sollte man meinen ich teile mir Golf oder auch den tollen Fitnessbereich mit Sauna und Whirlpool mit vielen Amerikanern ... Irrtum! Der Amerikaner ansich liebt wirklich nur den Fingersport mit der Fernbedienung. Trotz allem sind sie Sportfanatiker und gucken eben alles von Golf bis Reiten.


Highlight an jedem Wochenende im Herbst sind die Spiele der American Football Unimannschaft. Da gerade das Universitaetsteam von Alabama recht bekannt ist, hat man natuerlich auch das passende Stadion bereits gebaut.

Meistens ist das Stadion bis zum letzten Platz besetzt. Das sind damit 83000 Sitzplaetze, wobei Tuscaloosa nur 80000 Einwohner hat! Das Spiel ansich ist spannend wie auch ein Fussballspiel, jedoch ist die Atmosphaere im Stadion unbeschreibbar.  Die ganze Zeremonie mit riesigem Orchester (Bild) und natuerlich der Nationalhymne wird jedes Wochenende auf ein Neues wiederholt. Insgesamt eine Veranstaltung, die man mal mitgemacht haben sollte.

Das die Oberflaeche von Wasser durchaus hart wie Beton sein kann, davon konnte ich mich im September persoenlich ueberzeugen. 

Solange man bei hoeheren Geschwindigkeiten auf diesem wackeligen Gummiring bleibt, ist alles in Ordnung. Jedoch wirft einen durchaus mal eine nicht geplante Bugwelle anderer Boote runter. Dann sind blaue Flecken das kleinere zu verkraftene Uebel.

Strassenkreuzer?Wie schon erwaehnt kann auch mit duennem Geldbeutel manch nach deutschem Verhaeltnis teure Sportart testen. Natuerlich sollte man sich auch beim Golf nicht allzu viel bewegen. Deswegen gibts ja die wunderbaren Golfcarts.

Zwischendurch wird dann auch der ein oder andere Golfball zum Loch bugsiert.


Manchmal, aber nur ganz selten, machen wir mal verrueckte Dinge :-)

Ok, ganz nuechtern war hier niemand mehr...

Ein nasse Angelegenheit...



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